Open minded

Die Methode der morphologischen Markt- und Medienwirkungs-
forschung steht bei unse­rer Arbeit im Mittelpunkt. Aber wir binden
auch andere wissenschaftliche Disziplinen mit ein und bleiben
dadurch kompatibel.

Einfach näher dran

Wir könnten jetzt seitenweise die Methode erklären, wissen aber,
dass das selten weiter hilft. Daher bieten wir eine anschauliche Kurz-
Präsentation an. Diese Präsen­tation dauert etwa eine Stunde.
Sie ist kein Crash-Kurs in Morphologie, sondern lässt die psycho-
logischen Zusammenhänge verständlich und an Beispielen erlebbar
werden. Es wird auch erläutert, was Sie von dieser Methode haben
und wie sie für Sie am besten eingesetzt werden kann.
Natürlich unverbindlich.


Für alle Fälle haben wir die wichtigsten Aspekte der morphologischen
Wirkungs­­forschung aufgeführt. Aber wie gesagt, wir empfehlen
unsere Präsentation.

Methodenvorteile im Überblick


Theorie und Praxis

Der theoriegeleitete Forschungsansatz wurde von Wilhelm Salber
an der Uni­ver­sität Köln aus der Gestalt- und Tiefenpsychologie
entwickelt. Die metho­di­sche Stringenz dieses Ansatzes zeigt sich in
seinem systematisierten Analyse- und Rekon­struk­tions­prozess,
der es ermöglicht, das Aus­sagen- und Erlebnispotential von
Grup­pen­­­­diskussionen und Tiefeninterviews vollständig und effizient
aus­zuschöpfen.

Der Forschungsansatz untersucht die Wirkung von Werbung, Medien
und Produk­ten im Zusammenhang ihres jeweiligen Produkt- und
Marktfeldes sowie ihrer Alltags­nutzung. Durch seinen hohen Grad
an Instrumentalisie­rung ist der Ansatz bereits auf Basis kleiner Fall-
zahlen in der Lage, die markt­rele­van­ten Wirkungs­faktoren des
jeweili­gen Untersuchungsgegen­standes zu erfas­sen.

Vor allem ihre Praxisnähe, Analysesystematik und Theorie­fundierung
- und damit eben auch ihre Effizienz - unter­­­schei­­den die morpho-
­lo­gische Wirkungsforschung von anderen qualitativen Methoden.

Konzept

Als Grundlage der Analyse dient das Konzept der Wirkungseinheit.
Unter­su­chungs­­­­­­­gegen­stand ist hierbei z.B. die Wirkung von Produkten
oder Werbemitteln im Zusam­men­hang ihres Produkt- und Marken-
­bezugs. Diese - zumeist unbe­wusste - Wirkung zeigt sich über die
verbalen Aus­sagen und Verhaltens­weisen der Perso­nen in den
Gruppen­­diskussionen oder Tiefeninterviews auf der Erhebungsebene
und weist sowohl zielgruppenspezifische als auch über­greifende
Elemente auf.

Analyse

In der Analyse ermöglicht das Konzept der Wir­kungs­einheit die
Zuordnung dieser Phänomene auf insgesamt sechs psychologische
Motive, die die kom­ple­xen Verhal­tens­­­­prozesse von Kaufent-
scheidungen, Markenpräferenz oder Werbe­erle­ben beeinflus­sen.
Diese unbewussten Motive können sich ergänzen oder gegen­ein-
­ander ‘arbeiten‘ und müssen von der getesteten Kommunikation
in einen spezifischen Ausgleich gebracht werden.
Die Motive bzw. Einflussfaktoren werden unter­suchungs­­bezo­gen
syste­matisiert, definiert und ver­ständ­lich gemacht.