In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Die gamescom öffnet ihre Entertainment Area in Köln, der Next Level wird wieder mal erreicht. Zwischen Legend of Zelda, Crash Bandicoot und Overwatch, mit Multiplayer-Modus oder Medusa Headset geht es nicht nur virtuell zur Sache.

Wir freuen uns auf überfüllte Hallen, zeitweise gesperrte Eingängen, mehrere Stunden Wartezeit an festungsartig ausgebauten und belagerten Messeständen und überraschende Tumulte, wenn es neue Games, Gadgets oder Frauen zu sehen gibt und man diesmal vielleicht ein legendäres Pokémon fangen kann.

Wir treffen wieder auf blasse, sportaversive Nerd-Gruppen oder durchgestylte Ego-Shooter, die mit archaischen Identitäten alleine oder in Clans neue Welten erobern. Einer der Renner war Star Wars Battlefront.

Wir staunen über Cosplayer, Ganzkörperbewegungsspiele, Koop, Retrogaming, Positional Tracking, dicke VR-Brillen, Team Deathmatches, Health Potion, schicke Engines, Schleich-Splatter mit Klettern und Parasailing, 25% Boosts. Wir wünschen uns in Halle 8 erneut die Dodge-Funktion.

Wir mögen Drachenmützen ebenso wie Baseballcaps verkehrtrum und lesen die für jugendliche Zielgruppen ungewohnt klaren Aussagen zu Politik, Gesellschaft, Umwelt oder Star Trek, die man auf T-Shirts entdecken kann („Bleep“, „One life left, than game over“, „Wir sind Gamer, keine Amokläufer“, „Mir egal, ich lass das so“)

Die Trends so far: Pokémon Go, marktreife VR-Brillen, Let’s Play (vom Game ins Web streamen), mehr Community Games, mehr Handy-Spiele, mehr Indie-Publisher, mehr Energy Drinks, sich verändernde Charakter-Figuren, auf Kinoniveau inszenierte Shooter (Quantum Break) etc.
Und wir finden wie immer, Couch Potatoe ist auch Jugendkultur.

Zur chilligen Einstimmung gibt es noch mal ein paar Eindrücke von der letzten gamescom.

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