Tiefenpsychologie open minded

Die Methode der morphologischen Psychologie steht bei unserer Arbeit im Mittelpunkt. Andere wissenschaftliche Disziplinen wie Neurosciences binden wir manchmal mit ein, wenn es passt oder gewünscht wird. Wir bleiben dadurch kompatibel.

Theorie und Praxis
Die morphologische Psychologie ist theoriegeleitet und wurde von Wilhelm Salber an der Universität Köln aus der Gestalt- und Tiefenpsychologie entwickelt. Die methodische Stringenz zeigt sich in einem systematisierten Analyse- und Rekonstruktionsprozess, der es ermöglicht, das Aussagenpotenzial von Gruppendiskussionen und Tiefeninterviews vollständig und effizient auszuschöpfen.

Einfacher gesagt: Unbewusste Motive werden systematisch erfasst – und nicht ’subjektiv’ interpretiert.

Der Forschungsansatz untersucht die Wirkung von Werbung, Medien und Produkten im Zusammenhang ihres jeweiligen Kontexts und ihrer Alltagsnutzung.
Diese – zumeist unbewussten – Zusammenhänge zeigen sich über die verbalen Aussagen und Verhaltensweisen der befragten Personen während der Erhebung, also in Gruppendiskussionen oder Tiefeninterviews.

Analyse
In der Analyse ermöglicht das Konzept der Wirkungseinheit die Zuordnung dieser Phänomene auf sechs psychologische Motive, die die komplexen Verhaltensprozesse von Kaufentscheidung, Markenpräferenz oder Mediennutzung beeinflussen.

Anwendung in der Kultur-, Markt- und Medienforschung
Aufgrund ihrer hohen Instrumentalisierung ist die morphologische Psychologie bereits mit kleinen Fallzahlen in der Lage, die relevanten Faktoren eines Untersuchungsthemas zu erfassen. Daher sind ihre präferierten Einsatzfelder u.a. in der Markt-, Medien- und Kulturforschung zu finden.

Vor allem ihre Praxisnähe, ihre Analysesystematik und die fundierte wissenschaftliche Theorie – und damit eben auch ihre Effizienz – unterscheiden die morphologische Psychologie von anderen qualitativen Methoden.

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